Themenfeld:

Sparten

Kulturelle Bildung ist Bildung in und durch Künste: Bildende Kunst, Literatur, Medien, Musik, Theater, Tanz usw.  
Dieses Themenfeld ist fokussiert auf Diskurse in den künstlerischen Sparten und an den unterschiedlichen Orten Kultureller Bildung. Reflektiert werden Dimensionen der spartenspezifischen Kunst- und Kulturvermittlung in Theorie, Praxis und Forschung.

174 Beiträge im Themenfeld

Von Lino Wirag (2013 / 2012)

Zeitgenössische Formen informeller Literaturvermittlung

Unter zeitgenössischen informellen Literaturformen werden im Folgenden Formate, Veranstal­tungen und Konzepte verstanden, die im deutschsprachigen Raum literarische Vermittlungs­arbeit außerhalb offizieller Institutionen (also staatlicher oder privater Bildungseinrichtungen, Bibliotheken, Literaturhäuser oder ­-büros) betreiben, also beispielsweise in Bars, Clubs, Kneipen oder Cafés stattfinden.

Von Marion Glück-Levi (2013 / 2012)

Hören und Sprechen lernen

Stichwörter

Hören und Sprechen, Zuhören und Sprechen lernen gehören unauflöslich zusammen. So unauflöslich und so selbstverständlich, dass wir im Allgemeinen nicht darüber nachdenken, dass man nicht nur das Sprechen, sondern auch das Zuhören lernen muss.

Von Kristin Wardetzky (2013 / 2012)

Erzählkunst

Stichwörter

Erzählen ist eine den Menschen konstituierende Kommunikationsform, in der (über)in­dividuelle Erfahrungen sinnstiftend geordnet und kommuniziert werden. Erzählen erfolgt intentional. Es ist verbunden mit „unterschiedlichen Aspekten der Unterhaltung […] bis hin zu Unterrichtung oder Belehrung über ethische und moralische Grundsätze der jeweiligen Zuhörer“ (Marzolph 2010:7).

Von Stephanie Jentgens (2013 / 2012)

Außerschulische Literaturvermittlung

Die Vermittlung von Literatur beschäftigt sich mit einem weiten Feld gestalteter Sprache in Epik, Dramatik und Lyrik, in mündlicher oder schriftlicher Form sowie medial verarbeitet, sei es im Film, im Hörbuch oder Hörspiel, in der Hyperfiktion oder in interaktiven Spielen. Das Ziel von Literaturver­mittlung lässt sich am ehesten in dem Begriff „Literacy“ (Literalität) erfassen. Zunächst bezeichnet der Begriff die Fähigkeit des Menschen, sich in der Welt der Buchstaben zu orientieren. In den letzten zehn Jahren hat die Bedeutung des Begriffs eine Erweiterung erfahren.

Von Jan-Pieter Barbian (2013 / 2012)

Öffentliche Bibliotheken als gesellschaftliche Orte Kultureller Bildung

Die Sprache und das Lesen sind Jahrtausende alte Kulturtechniken, ihre Erlernung und Beherr­schung unabdingbar notwendige Schlüsselqualifikationen, um sich Informationen zu erschließen, das Wissen über unsere Lebenswelt anzueignen und sich mit anderen über das Gelernte auszu­tauschen. Auch wer das Internet nutzen will, muss zuerst lesen können. Die Freude und Begeisterung für das Lesen bei nachwachsenden Generationen zu wecken, ist daher eine zentrale Aufgabe für die Bildungspolitik, der sich auch die Öffentlichen Bibliotheken intensiv widmen.

Von Friederike Holländer, Katharina Stahlhoven (2013 / 2012)

Architektur in Kita und Schule

Der Mensch baut. Es ist ihm ein Grundbedürfnis, sich vor Einflüssen der Umwelt und anderen Gefahren durch gebaute Hüllen zu schützen. Von klein auf nimmt er daher Architektur wahr. „Daheim“, „zu Hause“, „in der Schule“, „im Kindergarten“, „auf dem Spielplatz“ – bereits die Kleinsten verbinden über die Sprache bestimmte Orte mit Architekturen und ihren Funkti­onen.

Von Katharina Matzig (2013 / 2012)

Architektur und Vermittlung

„Literatur und Schreiben“, so der Essayist und Autor des Buchs „Glück und Architektur“ Alain de Botton in einem Interview, das am 29./30.1.2011 in der Süddeutschen Zeitung zu lesen war, „kann ganz viele Menschen ein kleines bisschen verändern, aber Architektur kann das Leben ganz elementar verändern“. Es müsste daher selbstverständlich sein, sich mit der Architektur intensiv und so früh wie möglich zu beschäftigen.

Von Barbara Shatry, Ernst Wagner (2013 / 2012)

Architektur und Design

Architektur und Design sind Sparten der sogenannten „angewandten Künste“. Sie sind hier in einem Artikel zusammengefasst, da beide die von Menschen gestaltete Umwelt zentral betreffen: von der Einbettung der Autobahn in die Landschaft bis zum I-­Phone, von der Zimmereinrichtung bis zur Mode. Menschen formen ihre Umgebung dabei nicht nur nach funktionalen sondern ganz wesentlich auch nach ästhetischen Gesichtspunkten und nach Bedeutungsaspekten. Sie schaffen Zeichen.

Von Leonie Baumann (2013 / 2012)

Kunstvereine: Kunstvermittlung dezentral und experimentell

In Deutschland existieren über 300 Kunstvereine (vgl. Website ADKV). Die ersten wurden bereits Ende des 18. Jh.s gegründet, um einer breiteren Schicht von BürgerInnen die Teilhabe an Kunst zu ermöglichen. Bis heute hat sich an diesem erklärten Ziel auch bei Neugründungen nichts geändert. In Städten und Regionen engagieren sich Tausende von Menschen in Kunstvereinen, die in ihren Strukturen, Arbeitsbedingungen und Programmen so heterogen sind wie die Kontexte, in denen sie existieren.