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Baukultur

Baukulturelle Bildung, die ästhetische Wahrnehmung von Architektur, Räumen und gestalteter Natur, findet in den Bildungs- und Vermittlungsformaten Kultureller Bildung bisher wenig Beachtung. Deshalb widmet kubi-online der Baukultur, Architektur, Landschafts- und Raumgestaltung, der Baukulturelle Bildung ein Spartencluster. Die Vermittlung von Baukultur ermöglicht ästhetische Erfahrungen und fördert vielfältige Kompetenzen zur Gestaltung und Aneignung des (bebauten) Raums, der Umwelt. Sie unterstützt die Reflexion über historische und zukünftige Lebensräume, die (Wohl-)Sein und Identität prägen und bietet Anregungen zur Auseinandersetzung mit Räumen und Bauwerken für neue, kreative Raumkonzepte. 

Baukultur betrifft uns alle", der Erklärfilm von Archijeunes, dem Verein der Baukulturellen Bildung in der Schweiz, erläutert den Begriff der Baukultur und zeigt die Dringlichkeit und Relevanz der baukulturellen Bildung für unsere Gesellschaft anschaulich auf.

23 Beiträge im Themenfeld

Von Katharina Matzig (2013 / 2012)

Architektur und Vermittlung

„Literatur und Schreiben“, so der Essayist und Autor des Buchs „Glück und Architektur“ Alain de Botton in einem Interview, das am 29./30.1.2011 in der Süddeutschen Zeitung zu lesen war, „kann ganz viele Menschen ein kleines bisschen verändern, aber Architektur kann das Leben ganz elementar verändern“. Es müsste daher selbstverständlich sein, sich mit der Architektur intensiv und so früh wie möglich zu beschäftigen.

Von Barbara Shatry, Ernst Wagner (2013 / 2012)

Architektur und Design

Architektur und Design sind Sparten der sogenannten „angewandten Künste“. Sie sind hier in einem Artikel zusammengefasst, da beide die von Menschen gestaltete Umwelt zentral betreffen: von der Einbettung der Autobahn in die Landschaft bis zum I-­Phone, von der Zimmereinrichtung bis zur Mode. Menschen formen ihre Umgebung dabei nicht nur nach funktionalen sondern ganz wesentlich auch nach ästhetischen Gesichtspunkten und nach Bedeutungsaspekten. Sie schaffen Zeichen.

Von Hermann Glaser (2013 / 2012)

Erinnerungskultur und Denkmalpflege

Der Vorgang der Vergegenwärtigung von Vergangenem bedarf der Impulse. Diese sind oft „endogen“ (innen entstehend, von innen kommend); sie wirken zufällig, sind aber wohl ein Zu­-Fall; wir werden uns nur nicht bewusst, was das Erinnern in Gang gesetzt hat, warum wir aus unserem Gedächtnis etwas „hervorgeholt“ haben. Vielfach sind es auch von außen entste­hende, von außen eindringende, also „exogene“ Reize (Anreize), die Gespeichertes aktivieren.